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Risiko-Lebensversicherung

Die Risiko-Lebensversicherung ist sehr wichtig für alle Menschen, die im Todesfall Hinterbliebene (eine Frau, einen Mann, Kinder oder Eltern) zurück lassen, die finanziell versorgt werden müssen. Die übliche Risiko-Lebensversicherung mit fest gelegtem Auszahlungsbetrag ist also eines Todesfall-Versicherung, die im Todesfall des Versicherungsnehmers die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme ausbezahlt.

Ehepaare können eine Risiko-Lebensversicherung für beide Personen abschließen, wobei jedoch die Versicherungssumme nur einmal (bei Tod des zuerst Sterbenden) fällig wird. Diese Versicherung ist billiger als der Abschluss zweier Einzelverträge. Bei solchen Überlegungen ist wichtig, auch andere Einnahmequellen wie Sozialleistungen, Einnahmen aus Mieten oder Kapitalvermögen mit zu berücksichtigen.

Höhe der abgeschlossenen Versicherungssumme:

Bedenkt man, dass Zinsen für fest angelegte Gelder seit Jahren 3% und weniger Zinsen bringen und will man sicher stellen, dass ein Hinterbliebener monatlich 1000 Euro, also jährlich 12 000 Euro aus der angelegten Versicherungssumme erhält, so muss eine Versicherungssumme von etwa 400 000 Euro vereinbart werden, um daraus auf Dauer eine ausreichende monatliche Rente zu erzielen. Sind die Hinterbliebenen älter, dann reichen in der Regel geringere Summen.

Restschuldversicherung:

Nicht selten haben Paare im besten Lebensalter ein Haus gekauft mit einem oder mehreren Darlehen, die getilgt und verzinst werden müssen. In solchen Fällen empfiehlt sich eine Risiko-Lebensversicherung, die als Restschuldversicherung vereinbart wird. Sie hat, wie jede Risikoversicherung keinen Auszahlungsbetrag im Erlebensfalle, sondern deckt das Risiko von Darlehen im Todesfall während der Laufzeit der Darlehen ab. Ein weiterer Vorteil dieser Risiko- Restschuldversicherung besteht darin, dass die Prämien nicht wie bei der üblichen Risiko-Lebensversicherung über alle Jahre hinweg konstant bleiben, sondern mit der Abnahme der Darlehenssumme selbst geringer werden. Damit ist die finanzielle Belastung für den Versicherungsnehmer leichter zu tragen.

Versicherung auf Berufsunfähigkeit:

Auch eine Risiko-Lebensversicherung ist die Versicherung auf einen eventuell eintretende Berufsunfähigkeit. Je nach Situation des Abschließenden und der körperlichen Gefahr seiner Tätigkeit wird er die Höhe einer solchen Versicherung wählen. Es empfiehlt sich das Gespräch mit einem Versicherungsvertreter, um möglichst viele Gesichtspunkte zu berücksichtigen.

Laufzeit:

Auch bei der Festlegung der Laufzeit einer Risiko-Lebensversicherung ist abzuschätzen, für wie viel Jahre sie erforderlich sein wird. Sind die Kinder erwachsen und verdienen voraussichtlich selbst Geld und/oder hat der Versicherungsnehmer bei einem bestimmten Alter selbst genügend Geld auf die Seite gelegt, dann wird eine Risiko-Lebensversicherung entbehrlich. Dies ist in der Regel mit 50 oder 55 bis 60 Jahren der Fall. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Risiko-Lebensversicherung mit abnehmender Versicherungssumme abzuschließen. Die Prämien dafür sind naturgemäß billiger als der Abschluss einer festen Summe über die gesamte Laufzeit hinweg.

Kündigung:

Man kann eine bestehende Risiko-Lebensversicherung auch jährlich kündigen, wenn deren Schutz nicht mehr benötigt wird. Finanziell stärker belastend würde es sich jedoch auswirken, wenn man eine Risiko-Lebensversicherung zunächst auf z.B. 15 Jahre abschließt und nach Ablauf dieser Zeit einen neuen Vertrag eingehen will. Inzwischen ist man älter geworden und in Einzelfällen vielleicht auch kränker, weswegen die Versicherungsgesellschaft nun statistisch altersgemäß höhere Prämien festlegen wird.
 







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